meine zweite Arbeitswoche hat begonnen. Das ging schnell.
Ich hab das letzte Mal Donnerstag von mir "sehen" lassen und es ist viel passiert seit Donnerstag.
Donovan der alte Stinker, hat tatsächlich erst Freitag zurückgeschrieben, nachdem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass ich warte... und dann wurde ich überraschenderweise auch von Dan völlig ignoriert.
So, das war die letzte Woche.
Freitag Abend hab ich dann damit verbracht, noch zahlreiche Leute anzuschreiben; ach so, ich hab nirgendwo festgehalten, wie ich meine Suche durchgeführt hab, oder? Sophia und Isabell haben mir unabhängig voneinander empfohlen bei Flatmates.com.au zu suchen. und im Nachhinein muss ich auch sagen, dass das recht gut geklappt hat - nur halt nicht unter der Woche sondern eher am Wochenende.
Am Samstag Mittag traf ich mich allererstes mit Rogér (so ein Blödsinn, mit dem Akzent, den braucht auf diesem e keiner!), und Leute, ich kam da hin und dachte nur, verdammt, ich bin einen Monat zu früh.
Der war mitten in der Renovierung. Da war keine Küche und kein Klo. Dafür frisch weiß gestrichene Wände und ein neu abgezogener (?) Holzboden. Ein Traum von einem Haus und der Kerl war auch wahnsinnig sympathisch. Aber eine Anzeige zu schalten, dass die Wohnung "ab jetzt" verfügbar ist - naja.
Nachmittags war ich dann bei Ricky in Lutwyche. Zur Abwechslung mal eine Küche, in der mehr als eine Person Platz hat und das gleiche auch im Wohnzimmer. Unglaublich!
Abends war ich dann in einer eigentlich winzigen Wohnung im Herzen der Stadt. Neu renoviert und so, aber echt eng. Das Paar schien sehr sympathisch, aber... echt jetzt Leute, 40qm und drei Leute und dann ein Haufen Geld für eine Straße die niemals schläft? Ach so, und Treppen steigen muss man auch und um 18h als ich dort war, war es bereits so krass dunkel, dass ich wirklich froh war, mit Handy und damit Taschenlampe ausgerüstet zu sein.


Das ist übrigens auch noch so was, was ich total verdrängt hab - hier fehlt die Dämmerung. Um halb sechs ist es einfach *zack!* dunkel. Also ich übertreibe schon etwas, aber nicht viel
Dafür blühen die Bäume <3.
Also nachdem Reinfall bei Elnur war ich dann doch tatsächlich Pies fürs Abendessen besorgen.
Vier lange Jahre hab ich darauf gewartet, meine allerliebste Lieblingsfastfoodkeete zu beehren, und sie haben nicht enttäuscht, mit Quiche Lorraine, Spinatquiche und einem Lambroll. Die Schokocroissants haben Sarah und ich dann zum Frühstück am Sonntag verputzt.
Am Sonntag hatte ich dann noch einen Termin bei Michael,
Ein echt total lieber Bücherverkäufer, der mir ein Zimmer in Auchenflower angeboten hat, tatsächlich ziemlich traumhaft. Recht nah am Bahnhof, mit Pool, eigenem Sitz- und Grillplatz, zwei Kühlschränken und Ensuite - also eigenem Badezimmer direkt am Zimmer dran.
Aber den Weg ins Institut muss ich halt jeden Tag machen, und ich hab mich jetzt schweren Herzens anderweitig entschieden:
Ich bin jetzt bei Ricky, 47, Motorradbastler, untergekommen.
Ca. 35$ pro Woche günstiger als Michaels Angebot, mit viel Platz, einer überdachten Terrasse und außerdem nur 10 Busminuten vom Institut weg. Optimal. Nicht besonders neu renoviert und ab und an auch ein paar Flecken auf dem Teppich, die man nicht genauer analysieren will, aber was soll's. Vier Monate gehen erstens rum und zweitens bin ich eh kaum hier. Ach ja. Und der Aldi in der Nähe :D
Ricky hat mich übrigens angeschrieben, nicht andersherum.
So Leute, ich hatte heute einen langen Arbeitstag, ich wollte eigentlich noch weiterschreiben, aber mir fallen die Augen zu. Vllt kommt morgen ja Teil zwei des Wochenendes. Wenn ich nicht mit Sarah ins Kino gehe. Cheers, Leute!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen